Ihnen sagen die beiden Begriffe oben nichts, dann kennen Sie auch diese beiden Kulturen nicht. Neben den Geburten- und Sterberaten stellt die Migration dem dritten wichtigsten Faktor in Deutschland bezüglich des demographischen Wachstums. Migration und deren Folgen sollte also eine entsprechende Gewichtung erfahren und zu der nationalen Wirtschaftsentwicklung beitragen.
Migrationsströme können gesteuert werden, bzw. beeinflusst werden. Um einen Pull-Effekt für qualifiziertes Personal zu schaffen, muss eine entsprechende Infrastruktur und komparative Wettbewerbsvorteile für das Immigrationsland geschaffen werden. Der globale Markt kämpft um die klugen Köpfe dieser Welt und neben den rein monetären Beweggründen gibt es auch zahlreiche weitere soziale Faktoren, die eine wesentliche Rolle spielen.
Industriestaaten, welche den Wandel des primären bis hin zum quartiären Sektor (Informationssektor) vollzogen haben, kennen die enorme Bedeutung von Wissen. Forschung und Entwicklung, bedingt durch kluge Köpfe, sind für Industriestaaten überlebenswichtig um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.
Aktionen wie der Versuch der Einführung der Green Card (bis 2005) zeigen, dass solche Maßnahmen wohlüberlegt sein müssen, weil sie sonst nicht greifen.
Das deutsche Rentensystem kann
auch durch die derzeitige demografische Entwicklung ohne Einwanderung nicht mehr kostendeckend operieren. Der Immigrant ist Garant für eine Fortführung dieses Systems.
Ghettoisierungseffekte, ethnischen Sozialsystemen, Ausschluss aus der arbeitenden und indigene Bevölkerungsgruppe sind einige der Risken, die auf ein Einwanderungsland hinzukommen. Allerdings können die Chancen, welche durch die Einwanderung entstehen, diese potentiellen Risiken deutlich an Gewicht überbieten.
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